Satzung

ImmoPoint e.V. mit Sitz in 73312 Geislingen

I. Name, Sitz, Zweck, Eintragung

§1 Name des Vereins

Der Verein führt den Namen „ImmoPoint“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz „eingetragener Verein“ („e.V.“).

§ 2 Sitz

Der Verein hat seinen Sitz in Geislingen an der Steige.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.07. – 30.06.

§ 4 Zweck

Zweck des Vereins ist es im Studiengang Immobilienwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen – Geislingen (HfWU) den Kontakt zwischen Theorie und Praxis zu fördern. Die Studierenden sollen die Möglichkeit erhalten, ihre durch das Studium erworbenen theoretischen Kenntnisse praxisbezogen anzuwenden. Dadurch soll den Studierenden der Übergang in das spätere Berufsleben erleichtert werden. Der Verein erfüllt seine Aufgaben insbesondere durch Abhaltung von regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen mit folgenden Zielen / Schwerpunkten:

  1. Herstellung und Pflege von Firmenkontakten,
  2. Vermittlung von Praktika und Hochschulabschlussarbeiten,
  3. Organisation und Durchführung von Workshops, Vorträgen und Projektarbeiten,
  4. Aufbau und Pflege einer Datenbank ehemaliger Absolventen,
  5. Organisation, Unterstützung und Bezuschussung von Firmen-, Messebesuchen, Exkursionen und ähnlichen Aktivitäten, die den Kontakt zur Praxis fördern.

§ 5 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 6 Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

§ 7 Begünstigung

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

II. Mitgliedschaft

§ 8 Eintritt in den Verein

  1. Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige Person werden. Die Mitgliedschaft entsteht durch den Eintritt in den Verein. Die Beitrittserklärung ist dem Vorstand schriftlich vorzulegen.
  2. Der Verein besteht aus Mitgliedern mit dem Status „Student/in“, „Ehemalige/r“, „Firmen“ und „Ehrenmitglied“.
    1. „Student/in“ sind Mitglieder, die noch an der HfWU Nürtingen – Geislingen studieren.
    2. „Ehemalige/r“ sind Mitglieder, die Ihr Studium bereits abgeschlossen haben.
    3. „Firmen“ sind Mitglieder, die als juristische Personen dem Verein angehören.
    4. „Ehrenmitglied“ sind Mitglieder, die durch eine Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung zum „Ehrenmitglied“ ernannt wurden. Die Gründungsmitglieder sind Ehrenmitglieder.

§ 9 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Alle Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. § 34 BGB bleibt unberührt.
  2. Alle Mitglieder haben das Recht in der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. Sie sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  3. Die für den Verein ehrenamtlich tätigen Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für entstandene Auslagen.
  4. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile in ihrer Eigenschaft als Mitglieder. Bei der Auflösung des Vereins dürfen sie nicht mehr als Wert der eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sachanlagen zurückzuerhalten.
  5. Die Mitglieder verpflichten sich:
    1. die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern,
    2. das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,
    3. den Beitrag rechtzeitig zu entrichten,
    4. dem Vorstand jede Änderung ihrer Anschrift und Email-Adresse unverzüglich mitzuteilen.

§ 10 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet
    1. mit dem Tod des Mitgliedes,
    2. mit der schriftlichen Kündigung der Mitgliedschaft,
    3. durch Ausschluss.
  2. Ein Mitglied kann durch Beschluss mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es Zielen und Aufgaben des Vereins zuwiderhandelt.
  3. Wer drei Monate nach Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages trotz Mahnung im Zahlungsverzug ist, kann durch den Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden.
  4. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis, wobei der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen unbeschadet bleibt. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

§ 11 Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern sind Beiträge durch Einzugsermächtigung zu entrichten.
  2. Die Höhe des Beitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt und richten sich nach dem Status des Mitglieds. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 12 Finanzierung des Vereins

Die Finanzierung des Vereins erfolgt

  1. durch Mitgliedsbeiträge,
  2. durch finanzielle Zuschüsse oder sonstigen Leistungen der Mitglieder,
  3. durch Spenden und freiwillige Zuwendungen und
  4. durch das Abhalten von Veranstaltungen.

III. Verwaltung des Vereins

§ 13 Organe

Die Organe sind:

  1. der Vorstand,
  2. die Mitgliederversammlung.

§ 14 Vorstand

  1. Dem Vorstand des Vereins gehören sechs Vorstandsmitglieder an:
    1. Vorstandsvorsitzender
    2. Stellvertretender Vorsitzender
    3. 2. Stellvertretender Vorsitzender
    4. Kassenwart
    5. Stellvertretender Kassenwart
    6. Schriftführer
  2. Jedes Vorstandsmitglied ist zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins einzelberechtigt.
  3. Der Vorstand wird von den anwesenden Mitgliedern der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit geheim gewählt. Der Vorstand wird für die Dauer eines Jahres in einem Zeitraum vom 01.07. – 30.06. gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Wahl des nächsten Vorstandes im Amt.
  4. Ein Vorstandsmitglied kann auf eigenen Wunsch jederzeit sein Amt niederlegen. Die Niederlegung muss gegenüber dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter oder seinem zweiten Stellvertreter schriftlich erklärt werden. In diesem Falle bilden die verbleibenden Vorstandsmitglieder den Vorstand.

§ 15 Vorstandsaufgaben

  1. Den einzelnen Vorstandsposten sind im Innenverhältnis folgende Verantwortungsbereiche und Aufgabenbereiche zugeordnet:
    1. Vorstandsvorsitzende(r):
      • Hauptverantwortlicher
      • Repräsentant
      • Leiter der Sitzungen
      • Mitgliederbetreuung extern
    2. Stellvertretende(r) Vorsitzende(r) und 2.Stellvertretende(r) Vorsitzende(r):
      • Öffentlichkeitsarbeit
      • Internetbeauftragte
      • Vermittlung von Praktikantenstellen und Hochschulabschlussarbeiten
    3. Kassenwart(in) und Stellvertretende(r) Kassenwart(in):
      • Finanzen
      • Buchführung über Einnahmen/Ausgaben
      • Mitgliederbetreuung intern
      • Verwaltung der Datenbank
      • Büroorganisation
    4. Schriftführer(in):
      • Führung des Protokolls bei:
      • Vorstandssitzungen
      • Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung Rechenschaft über seine Tätigkeiten in Form einer Jahresabrechnung und einem Jahresbericht schuldig.
  3. Für Grundstücksverträge wird die Vollmacht des Vorstandes insofern eingeschränkt, als hierfür die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.
  4. Zu Zahlungsanweisungen sind im Innenverhältnis nur der Kassierer oder der Vorstandsvorsitzende berechtigt.
  5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorstandsvorsitzenden mindestens einmal jährlich oder bei Bedarf und bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Bei Verhinderung beider wird die Sitzung vom 2.Stellvertretenden Vorsitzenden einberufen. Die Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren ist zulässig, wenn sich sämtliche Vorstandsmitglieder schriftlich mit diesem Verfahren einverstanden erklärt haben.
  6. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt unter Angabe der Tagesordnung, wobei zwischen dem Tag der Absendung der Ladung und dem Tag der Sitzung – beide nicht mitgerechnet – sieben Tage liegen müssen. Auf Form und Frist der Ladung kann durch einstimmigen Beschluss aller Vorstandsmitglieder verzichtet werden. Ladungsfehler gelten als geheilt, wenn alle Vorstandsmitglieder anwesend sind und niemand widerspricht.
  7. Ein Vorstandsmitglied kann sich in der Sitzung durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen. Kein Vorstandsmitglied kann mehr als ein anderes Vorstandsmitglied vertreten.
  8. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, unter ihnen der Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend oder vertreten sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstandsvorsitzende bzw. der Stellvertretende Vorsitzende binnen drei Tagen eine zweite Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Ausschussmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu der zweiten Sitzung ist auf die besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.
  9. Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden bzw. vertretenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden und bei dessen Verhinderung des Stellvertretenden Vorsitzenden.

§ 16 Mitgliederversammlung

    1. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen
      1. wenn das Interesse des Vereins es erfordert, jedoch mindestens einmal jährlich oder,
      2. auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe.
    2. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorstandsvorsitzende, bei dessen Verhinderung der Stellvertretende Vorsitzende, bei Verhinderung beider der 2. Stellvertretende Vorsitzende und bei Verhinderung dieser drei ein vom Vorstandsvorsitzenden ernannter Stellvertreter.
    3. Die Mitgliederversammlung ist unter Angabe der Tagesordnung vom Vorstand einzuberufen, wobei zwischen dem Tag der Ladung und dem Tag der Sitzung – beide nicht mitgerechnet – 14 Tage liegen müssen. Die Einberufung der Mitgliederversammlung ist schriftlich oder per einfacher Email zulässig.
    4. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
      1. die Wahl des Vorstandes,
      2. die Wahl der Kassenprüfer,
      3. Aufstellen des Haushaltsplans,
      4. die Genehmigung der Jahresabrechnung und des Jahresberichts des Vorstands,
      5. Entlastung des Vorstandes,
      6. etwaige Entscheidung über den Ausschluss eines Mitgliedes,
      7. Änderungen der Bestimmungen der Mitgliedsbeiträge,
      8. Satzungsänderungen,
      9. Auflösung des Vereins,
      10. Ernennung von Ehrenmitgliedern,
      11. die Änderung des Zweckes des Vereins.
    5. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder durch Handzeichen. Ausnahmen bestehen für
      1. die Wahl des Vorstands, die geheim erfolgt,
      2. Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins, die eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erfordern,
      3. die Ernennung von Ehrenmitgliedern, die eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erfordert.

      Auf Antrag von mindestens 10% der anwesenden Mitglieder ist schriftlich abzustimmen.

    6. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich vom Schriftführer festzuhalten.

Protokolle und Beschlüsse sind von Protokollführer und vom Vorstandsvorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterschreiben.

  • Das Protokoll ist bei dem zuständigen Vereinsregister zu hinterlegen.
  • Der Vorstand wird ermächtigt anstelle der Mitgliederversammlung Satzungsänderungen vorzunehmen, die vom Registergericht oder vom Finanzamt verlangt werden.

 

§ 17 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte zwei Kassenprüfer, die die Kasse vor der nächsten Mitgliederversammlung auf formale und sachliche Richtigkeit zu prüfen haben und der Mitgliederversammlung Bericht über diese Prüfung erstatten.

IV. Auflösung des Vereins

§ 18 Auflösung

  1. Die Auflösung kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck einzuberufenden ordentlichen/außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
  2. Im Fall der durch die Mitgliederversammlung ordnungsgemäß beschlossenen Auflösung des Vereins geht das zum Zeitpunkt der Auflösung im Vereinsbesitz befindliche Vermögen an die „Stiftung Freundeskreis Immobilienwirtschaft“ über.

V. Inkrafttreten

§ 19 Inkrafttreten

Diese Satzung ersetzt die bisherige Satzung und wird mit der Eintragung in das Vereinsregister wirksam.

Stand: Juni 2009